Wenn ich dich berühre, bleiben meine Finger dann nur auf deiner Haut? Streichen über die weichen Haare, stolpern und ziehen weiter? Die leichte Absenkung in deinem Nacken, deine Haare. Dein ganzer Körper, den ich kenne. Wie das Universum schlingen sich meine Hände um dich, verstehen und versuchen zu halten, scheitern, zum Glück scheitern sie.
Meine Worte sind nichts im Vergleich zu den Fingerkuppen auf deiner Wirbelsäule, die summende Stille in meinem Zimmer, die endlose Nacht. Losgelöst von Linearität halten wir uns mit dem Wissen, dass das Ende kommt, nicht auf uns zu, um uns herum. Es ist schon da und wir sind auch da und so existieren wir für die ganze Zeit, die wir es wollen. Stunden verloren und gewonnen, Stunden verschwendet und genossen, alles nur Haut an Haut, Lippen, Knochen, Arme, Beine Hände Mund. Nichts ist, nichts bleibt.

Leave a comment