Erzaehlung #4

Heute zwei kleine Stücke, die nur in ihrem zeitlichen Kontext tatsächlich zusammengehören:

sprachlosigkeit// das menschenleere isarufer und andere dinge, die nicht echt sind// dein name in den straßenverläufen dieser stadt// mein name wo ganz anders// niemand weiß wirklich, was ich meine// wenn ich sage, dass ich dich nicht brauche// dann denke ich an die isar in der nacht:// ruhig und gewaltig; und nie allein// ich frage mich dann manchmal, was ich sein kann// ich frage mich dann manchmal, wo ich anfange

 

das letzte mal als ich geweint habe// lag ich in deinem schoß// die welt ist nicht untergegangen// deine finger haben über meine wange gestrichen// und ich habe meine augenbrauen zusammengezogen// meine augen geschlossen// und mir gewünscht, dass das das letzte mal ist,// dass das so passieren kann 

27.03.2026

-JM

Leave a comment