Heute zwei kleine Stücke, die nur in ihrem zeitlichen Kontext tatsächlich zusammengehören:
sprachlosigkeit// das menschenleere isarufer und andere dinge, die nicht echt sind// dein name in den straßenverläufen dieser stadt// mein name wo ganz anders// niemand weiß wirklich, was ich meine// wenn ich sage, dass ich dich nicht brauche// dann denke ich an die isar in der nacht:// ruhig und gewaltig; und nie allein// ich frage mich dann manchmal, was ich sein kann// ich frage mich dann manchmal, wo ich anfange
das letzte mal als ich geweint habe// lag ich in deinem schoß// die welt ist nicht untergegangen// deine finger haben über meine wange gestrichen// und ich habe meine augenbrauen zusammengezogen// meine augen geschlossen// und mir gewünscht, dass das das letzte mal ist,// dass das so passieren kann
27.03.2026
-JM

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